Alle Buchrezensionen

Herzmalerei von Sylvia und Marcel Schneider – Buchrezension

Herzmalerei“
von Sylvia und Marcel Schneider
Bucher
Verlag– 2019 – Fantasy – Liebesroman – Einzelband –
Taschenbuch – 368 Seiten – 10,99€ – Rezensionsexemplar

💜💜💜💜
Ein
etwas anderer Liebesroman mit einem tollen Setting“
Worum
es in der Geschichte geht:
Zenia ist Psychologin,
und führt eine Beziehung die sie nicht wirklich glücklich macht.
Ihr langjähriger Partner ist viel auf Geschäftsreisen und kaum Zeit
für sie. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als sich in einer
geborgenen Beziehung zu finden.
Als ihre
Arbeitskollegin ihr die dubiosen Machenschaften ihres Arbeitgebers
erzählt glaubt Zenia zuerst das diese sich das alles ausgedacht hat.
Als der Verdacht sich aber zu verfestigen scheint wird ihr mulmig und
sie beschließt den Arbeitgeber zu wechseln.
Ihre beste Freundin
Amrex verschafft ihr ein Vorstellungsgespräch bei einem Start Up
Namens „PreVita“, das ein sehr interessantes und innovatives
Geschäftsmodel vertritt, um Menschen von ihren Altlasten zu heilen.
Dort begegnet sie Nael,
der eine dunkle Vergangenheit hat und direkt aus dem Gefängnis
kommt. Nael scheint sich sehr für sie zu interessieren und auch
Zenia fühlt sich zu ihm hingezogen.
Allerdings läuft im
Leben nicht immer alles wie man es sich wünscht und so müssen die
Beiden einiges an Hindernissen überwinden.
Mein
erster Eindruck zum Buch:
Das Cover ist
wunderschön, es ist romantisch und sehr kreativ und passt bestens
zum Inhalt der Geschichte. Normalerweise lese ich keine reinen
Liebesromane, aber das Thema „Seelenverwandschaft“ und der
Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht.
Schreibstil
und Lesefluß
Die Geschichte ist sehr
schön geschrieben, locker und leicht. Es macht Spaß sie zu lesen.
Besonders das futuristische Setting war sehr fantasievoll und
anschaulich beschrieben.
Zenias Geschichte lässt
sich sehr zügig, angenehm und flüssig lesen, dabei ist der
Sprachstil einfach gehalten und das fand ich sehr passend.
Zur
Geschichte:
Es fiel mir sehr leicht
einzusteigen, gleich die ersten Seiten machen sehr neugierig. Zuerst
lernt man Zenia kennen und dann Nael. Die Erzählperspektiven
wechseln sich ab, so das man das Leben beider und die Umstände wie
sie sich kennen lernen sehr gut nach voll ziehen kann. Bis die
Handlungsstränge dann ineinander laufen kann man sich schon ein sehr
gutes Bild machen.
Herzmalerei ist kein
typischer Liebesroman, die Handlung ist auf ihre Art spannend und
voller futuristischer Elemente, denn sie spielt im München der
Zukunft. Das Setting und die Handlung war sehr interessant aufgebaut
es findet sich von allem etwas: Dystopie, Fiction, Liebe und das
alles zusammen noch gemischt mit Krimi, Verschwörungen und Intrigen.
Die Handlung ist sehr
gut durchdacht und anders als erwartet, es zieht sich ein roter Faden
durch die gesamte Story. Zwischendrin war es etwas vorhersehbar und
ab und zu haben mir ein wenig die Erklärungen zu „PreVitas“
Technik gefehlt.
Gegen Ende wird es
dramatisch und etwas rasant, so das man noch mal richtig mitfiebert.
Die
Charaktere:
Die
Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet und es wurde ganz
deutlich wie sie denken und fühlen.
Zenia
tat mir leid, weil sie so verzweifelt ein Gegenüber sucht das sie
genauso liebt wie sie gerne lieben möchte, aber ich konnte mich auch
mit ihr freuen als sich die zarte Liebe entwickelt, die sie sich so
sehr gewünscht hat.
Amrex
– Zenias beste Freundin – fand ich witzig, leider hat sie einen
schlechten Männergeschmack.
Nael,
fand ich ganz interessant, seine Geschichte ist traurig und er hat
ein schweres Päckchen zu tragen.
Alles
in allem haben die Protagonisten super mit einander harmoniert, das
hat mir gut gefallen.
Meine
Meinung:
Herzmalerei“
ist kein typischer Liebesroman, mir hat besonders gut das
futuristische Setting gefallen, das war super umgesetzt und
beschrieben. Die Idee und das Thema haben mir sehr gut gefallen und
die Geschichte hat mich super unterhalten, weil es etwas anders als
vermutet war. Die Charaktere waren sympathisch und es hat mir Spaß
gemacht Zenias und Nael Geschichte zu lesen und die Entwicklung
mitzuverfolgen.
Interessant
war auch die Handlung in der sich von allem ein bisschen etwas
findet: Liebe, Krimi, Fiction, Fantasy, Verschwörung und Intrigen.
Einiges
war zwar vorhersehbar, aber das fand ich nicht so schlimm. Bei
„PreVitas“ Technik hätte ich mich über eine detailliertere
Beschreibung gefreut. In der Geschichte steckt viel Herzblut und
Fantasie und das fand ich klasse. Ich kann diesen Roman auf jeden
Fall weiter empfehlen.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.