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Buchrezension Selection – Die Elite



Buchrezension

Selection
– Die Elite“ von Kiera Cass

Fischer
Verlag – 2015 – Dystopie – Band 2 von 5 – Taschenbuch – Preis: 9,99€

Spoilerfrei!

Es
wird dystopischer und America’s Gefühle spielen verrückt. Ein super
zweiter Band der Reihe!

Worum
es in Band II geht:
Ich
halte mich hier ganz kurz, um nicht zu spoilern.

Von 35 Mädchen, die
zum Casting angetreten sind, sind noch sechs übrig – darunter auch
America.
Für America läuft
eigentlich alles super, bis ein grausamer Zwischenfall sie alles was
sie bisher dachte und fühlte anzweifeln lässt und ihre gesamte
Situation verändert.

Zur
Geschichte:

Während
es in Band I hauptsächlich darum ging einen Überblick zu bekommen,
wie das Land aufgebaut ist, was das Casting ist und darum die
Charaktere kennen zu lernen schwenkt der Fokus nun auch auf die
Entstehung Illeas, die Politik und die Missstände, die im Land
herrschen. Es wird also dystopischer. Selbstverständlich steht das
Casting und die Liebesgeschichte auch noch im Mittelpunkt, aber der
Rahmen hat sich geändert. Das hat mir sehr gut gefallen.

Charaktere:

America
macht eine deutliche Entwicklung, sie wird erwachsener und versucht
überlegter zu handeln – was ihr leider nicht immer gelingt, aber
das macht die ganze Story nur interessanter.
Die
Beziehung zu Maxon und zu Aspen könnten unterschiedlicher nicht
sein. Während sie mit Aspen eine gewisse Vertrautheit und Wärme
hat, ist der Umgang mit Maxon umnebelt von Schwärmerei und einer
gewissen Distanz.

Mir
hat auch sehr gut gefallen, dass Charaktere die in Band I eher im
Hintergrund agierten jetzt mehr Beachtung bekommen und in den
Vordergrund treten.

Schreibstil
& Lesefluß

Kiera Cass hat ein
Händchen dafür Umgebungen, Atmosphäre und Emotionen mit ihrem
fesselnden Schreibstil zu transportieren. Vor allem finde ich es
fantastisch wie sie einen Charakter, den man eben noch mochte zu
einem Charakter macht bei dem man dann gar nicht mehr so sicher ist
ober man ihn immer noch mögen will.


Meine
Meinung:
Der 2te Band hat mir
noch besser gefallen als der Erste, weil sich nicht mehr nur alles um
das Casting drehte sondern auch die politischen Missstände des
Landes in den Fokus rückten.
Das hat mich sehr
interessiert, endlich wurde es dystopischer.
Ich fand es spannend
America’s Entwicklung und die Entwicklung am Hof, die das Casting mit
sich brachten, zu verfolgen.
Die Dreiecksgeschichte
mit Aspen und Maxon gab dem Ganzen noch das gewisse Etwas. 

Im ersten Band mochte
ich Aspen nicht besonders und im Laufe des zweiten Bandes hat sich
das verschoben und ich habe wirklich an Maxon’s Ehrlichkeit und
Absichten gezweifelt. Aber gerade als ich beschlossen hatte ihn nicht
mehr zu mögen löst sich gegen Ende des Buches sein Verhalten auf
und er tat mir schrecklich leid.

Das Ende war sowieso
der Knaller, America hatte sich ja schon einiges erlaubt, aber das
was sie hier brachte stellt alles in den Schatten.

Auch der dieser Teil
der Reihe ist durch den lockeren und lebendigen Schreibstil von Kiera
Cass ein absoluter Pageturner – dieses Buch hatte ich in drei Tagen
durch gelesen und sitze schon an Band III. Ich bin so neugierig
darauf wer denn „Der Erwählte“ wird.

Ich fand Band 2
fantastisch und gebe meine klare Leseempfehlung.

Wie hat dir der zweite Band gefallen?

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