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Dunkelglanz Obsession von Jennifer L. Armentrout – Rezension

Buchrezension
Dunkelglanz
– Obsession“ von Jennifer L. Armentrout
Spin
Off der Lux Reihe
mira-taschenbuch
2020 – Erwachsenen Fantasy – Taschenbuch – 14,00€ – 315
Seiten –
Übersetzung:
Anja Malich – Originaltitel „Obsession“ – Rezensionsexemplar



💜💜💜💜
Worum
es in der Geschichte geht:
Hunter
ist ein Arum – ein Außerirdischer der ganz gefährlichen Sorte.
Die Arum interessieren sich nicht für Menschen, Menschen gelten als
schwach und austauschbar. Serea ist ein Mensch. Als sie in großer
Gefahr schwebt, weil sie Dinge über eine andere Alien Spezies –
die Lux – die ebenfalls auf der Erde leben erfährt, wird Hunter –
der unter anderem für das Verteidigungsministerium arbeitet –
darauf angesetzt sie zu beschützen.
Zwischen
dem herrischen Hunter und der verängstigen, aber taffen Serena
knistert es von Anfang an gewaltig und sie fühlen sich körperlich
sehr stark zueinander hingezogen.
Hunter’s
Auftrag entwickelt sich zu einer erotischen Romanze in der es um
Serena’s Leben oder Tod geht.
Mein
erster Eindruck zum Buch:
Das
Cover ist wunderschön, es gefällt mir super gut. Ich mag die Farben
und das Verträumte das es widerspiegelt. Der Klappentext gibt im
wesentlichen wieder worum es in der Geschichte geht.
Im Buch inneren findet sich eine Widmung, das diese Geschichte für alle
sei, die das Lux Universum mal aus Erwachsener Sicht sehen wollen,
diese Zeilen sind wörtlich zu nehmen. Anders als die Lux Reihe, die
im Jugendbuch Bereich zu finden ist, ist dieses Buch, mit seinem
erotischen Inhalt, für Erwachsene gedacht.
Schreibstil
und Lesefluss:
Dunkelglanz
wird aus Serena’s und Hunter’s Sicht in der Ich-Perspektive erzählt.
Das hat mir sehr gut gefallen. Ich finde es immer interessant beide
Seiten zu erleben. Besonders bei dieser Story auch die männliche Betrachtungsweise zu erfahren. Das ist ihr super gelungen.
Jennifer
L. Armentrouts Schreibstil ist lebendig, anschaulich und fesselnd.
Besonders gut beschrieben sind die knisternden Szenen zwischen Serena
und Hunter.
Der
gewählte Sprachstil ist jugendlich, teilweise – besonders aus
Hunter’s Sicht – auch mal derb. Das passt aber zu seinem Charakter
und ich fand es gut gewählt. Die Kapitel sind nicht zu lange und das
Buch lässt sich so super lesen.
Zur
Geschichte:
Hunters
und Serenas Geschichte kann unabhängig von der Lux Reihe gelesen
werden, mir fiel der Einstig sehr leicht. Im wesentlichen dreht sich
alles um die mentale und körperliche Beziehung der Beiden. Die
Verfolgung durch die Lux findet eher im Hintergrund statt und bietet
den Rahmen. Zwischendrin gibt es eine kurze Begegnung mit Luc, aber
ansonsten gab es nicht wirklich zur Bezug zu Jugendbuch Reihe.
Man
erfährt mehr über die Spezies Arum und ihre Geschichte mit den Lux,
aber ach das wird nur an den Oberfläche angekratzt – was ich sehr
schade fand. Das Ende war rasant und voll Action.
Charaktere:
Serena
und Hunter sind sehr unterschiedlich. Aber Gegensätze ziehen sich ja
bekanntlich an. Hunter ist der typische Bad Boy und verhält sich so.
Serena ist auf der einen Seite ängstlich, aber auch sehr taff und
versucht sich gegen Hunter durchzusetzen, war ihr nicht immer
gelingt. Sie fühlt sich extrem zu ihm hingezogenen was umgekehrt
auch der Fall ist. Beide Charaktere sind – wenn auch etwas
Klischeehaft – sehr gut ausgearbeitet und kamen lebendig rüber.
Meine
Meinung:
Bad
Boy rettet Mädchen in Not. Knisterndes und erotisches Spin Off der
Lux Reihe.“
Nach
anfänglicher Verwirrung – weil ich eigentlich ein Jugendbuch
erwartet hatte 🙂 – war ich schnell in der Geschichte der beiden drin
und sie hat mich herrlich unterhalten.
Wie
immer hat mir Jennifer L. Armentrouts Schreibstil sehr gut gefallen,
die knisternden Momente hat sie fantastisch rüber gebracht.
Besonders gut hat mir Hunters innerer Kampf, sein Staunen über sich
selbst und seine Entwicklung gefallen. Das was über die Arum und
ihre Geschichte mit den Lux, ihre Einstellung und ihre Fähigkeiten
erzählt wurde fand ich sehr interessant und spannend.
Sehr
gut hat mir gefallen auch mal die erwachsene Seite der Autorin zu
lesen, denn bisher kannte ich nur ihre Jugendbücher.
Die
Handlung an sich war mir aber etwas zu oberflächlich gehalten und
ich hätte mir etwas mehr Action gewünscht, deshalb vergebe ich auch
4 von 5 Sternen.

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