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Ardantica – Der Obsidian von Carolin A. Steinert – Buchrezension

Ardantica
– Der Obsidian“ von Carolin A. Steinert
epubli–
2019 – Fantasy – Band 1 der Reihe – Taschenbuch – 373 Seiten –
10,99€ –
Vielen
Dank an simplyeasymarketing und Carolin A. Steinert für das
Rezensionsexemplar

💜💜💜💜💜


Rezension anhören. Hörzeit: 6:22 Minuten

Eine
spannende Reise durch Naurenya mit Charakteren, die nicht
unterschiedlicher sein könnten. Mystisch und geheimnisvoll.“
Worum
es in der Geschichte geht:
Leyla ist
Mathematikstudentin in Berlin, sie ist der ängstliche aber sehr
neugierige Typ Mensch. Eines Tages fällt ihr merkwürdiges Flimmern
auf der Unitoilette auf und schwarze, dünne Fäden scheinen sich
durch den Raum zu ziehen. Leyla fängt an an ihrem Verstand zu
zweifeln bis sie, mit einem Schritt in das Flimmern, in einer
komplett anderen Welt landet – sie betritt Naurenya’s
Universitätsbibliothek.
Irgendwie ist es auch
ihre Uni und irgendwie nicht. Alles dort ist mit schwarzem Stein
überzogen und es ist keine Menschenseele zu sehen.
Auf ihrer
Erkundungstour durch die versteinerte Bibliothek der Parallel Welt
begegnet sie dem geheimnisvollen, nicht gerade gesprächigen Pan. Von
ihm erfährt sie dann aber doch nach und nach was dieser Welt
zugestoßen ist. Düstere Zeiten stehen dieser, aber auch ihrer Welt
bevor, denn wenn die Versteinerung fortschreitet werden die Welten
ineinander stürzten. Leyla hat nun die Wahl, ihre Augen davor zu
verschließen und ihrer Angst nach zu geben oder ihrer natürlichen
Neugier zu folgen und heraus zu finden wer oder was dafür
verantwortlich ist. Auch die Frage nach dem „Warum“ steht im Raum
und ob das Ganze rückgängig zu machen ist. Ist diese Welt noch zu
retten? Und welche Rolle spielt Leyla darin?
Mein
erster Eindruck zum Buch:
Das wunderschöne,
mystische Cover war es, dass mich magisch angezogen hat. Es passt
perfekt zum Inhalt der Geschichte. Der Klappentext, der sehr passend
ist und im wesentlichen wiedergibt worum es in der Geschichte geht –
war dann der Auslöser warum ich es lesen wollten.
Schreibstil
und Lesefluß
Die Geschichte wird aus
Leylas Perspektive, von einem Erzähler, erzählt. Die Kapitel haben
Überschriften, die wiedergeben worum es geht.
Carolin A. Steinerts
Schreibstil ist locker, anschaulich und flüssig. Der gewählte
Sprachstil ist jugendlich, manchmal etwas umgangssprachlich, so
schreibt sie z. B. Statt „wird es“ → „wirds“, ich habe
einen kurzen Moment gebraucht, um mich daran zu gewöhnen, weil ich
das so nicht kannte, aber dann hat es mich überhaupt nicht mehr
gestört.
Die Umgebung von
Naurenya konnte ich mir dank ihrer lebendigen, detaillierten
Beschreibung sehr gut vorstellen. Auch die Atmosphäre der
Versteinerung kam bei mir an.
Zur
Geschichte:
Mit den ersten beiden
Kapiteln hatte ich meine Probleme, es war schwer für mich hier den
roten Faden zu finden und ihren Gedankengängen zu folgen, dass
ändert sich schlagartig ab Kapitel 3 – Eintritt in die
Fantasiewelt – ich hatte das Gefühl, dass sie sich hier total wohl
fühlt und das das durch und durch ihre Welt ist. Von da ab konnte
ich auch kaum noch das Buch aus der Hand legen.
Naurenya hat mir sehr
gut gefallen, sie hat alles wundervoll ausgearbeitet und durchdacht.
Jeder der Protagonisten
scheint ein Geheimnis zu haben, ganz zu schweigen von der großen
Frage: Wer ist für die Versteinerung verantwortlich und warum hat
derjenige es getan?
Die Spannung hält
durch das ganze Buch an und es tun sich, mit jedem Charakter der dazu
kommt, wieder neue Fragen und Geheimnisse auf. Bis zum Ende fand ich
die Geschichte unvorhersehbar und es hat mir richtig Spaß gemacht
sie zu lesen.
Die
Charaktere:
Es fiel mir am Anfang
schwer die Charaktere zu mögen und mit ihnen warum zu werden.
Besonders Leyla war schwer einzuschätzen, nach und nach stellt sie
sich aber als cleveres, neugieriges und sehr sympathischen Mädchen
heraus, das im Grunde einfach ein Teil sein will von etwas Ganzem.
Sich irgendwo zugehörig fühlen und ernst genommen zu werden ist
wichtig für sich. Eben typisch für einen jungen Menschen, der
vielleicht noch nicht so genau weiß wo er im Leben steht und eher
Probleme hat Beziehungen zu knüpfen. Ich bin gespannt – nach dem
sie in diesem Band mehr über sich erfahren hat – wie sie sich in den
folgenden Bänden weiterentwickeln wird.
Es ist eine kleine,
bunte Truppe von verschiedensten Charakteren, mit den verschiedensten
Hinter- und Beweggründen, die hier aufeinander treffen und so die
Geschichte noch spannender machen.
Meine
Meinung:
Obwohl
ich am Anfang Probleme hatte in die Handlung hineinzufinden wurde ich
dann doch – danke der Umgebung, den Charakteren und dem Verlauf der
Geschichte – total mitgerissen.
Carolin
A. Steinert hat eine interessante Welt – in der sie sich sichtlich
sehr wohl fühlt, das konnte ich regelrecht spüren – geschaffen.
Eine Welt voller Geheimnisse, Mythen, sonderbarer Wesen und einer
kleinen, bunt gemischten Truppe von sympathischen, geheimnisvollen
Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Ich
habe bis zum Schluss mitgerätselt und Vermutungen angestellt und
wurde dann vom Ende und den Hintergründen für die Tat überrascht.
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht die geheimnisvolle, flüssig und
locker geschriebene Geschichte über Leyla und Naurenya zu lesen und
freue mich schon auf den nächtens Band.

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