Alle Buchrezensionen

Buchrezension Project Jane – Ein Wort verändert die Welt

Buchrezension
Project
Jane – Ein Wort verändert die Welt“ von Lynette Noni
Oettinger
Verlag – Juli 2019 – Young Adult Fiction – 346 Seiten – Auftakt einer
Reihe –
2.
Band erscheint Ende März 2020
Worum
es in der Geschichte geht:
Jane lebt – wenn man
das Leben nennen kann – seit über 2 Jahren, tief unter der Erde, in
Lengard, einer vermeintlich geheimen Regierungseinrichtung in Sydney.
Dort wird sie
fortwährend Tests unterzogen, denn Jane hat eine Gabe, die sie laut
sich selbst zu einem Monster macht. Das ist auch der Grund warum sie
nicht spricht. Nach über 2 Jahren Tests und den fehlgeschlagenen
Versuchen Jane zum sprechen zu bringen bekommst sie einen neuen
Gutachter zugeteilt und es wird ihr ein Ultimatum gesetzt. Sollte sie
binnen vier Wochen nicht kooperieren muss sie Lengard „verlassen“.
Jane hat sich schon mit ihrem baldigen Tod arrangiert, als es doch
ganz anders kommt als sie vermutet hat. Eine spannende Zeit beginnt
mit neuen Freunden, alten Feinden und vielen Erkenntnissen über sich
selbst.
Mein
erster Eindruck zum Buch:
Das Cover fand ich
sofort richtig cool und es ist rosa 🙂 ich liebe rosa. Der Titel und
der Klappentext hatten mich ziemlich neugierig gemacht und somit war
klar, dass ich das Buch lesen muss.
Schreibstil
und Lesefluß:
Direkt im ersten
Drittel des Buches hat mich Lynette Noni so extrem mit ihrer
liebevollen und einfühlsamen Schreibweise begeistern können das mir
sofort klar war das mir dieses Buch gefallen wird.
Die Geschichte wird aus
Janes Sicht in der Ich-Perspektive erzählt das mag ich besonders
gerne, denn so kann man sich besser in den Protagonisten
hineinversetzen. Lynette Nonis Schreibstil ist anschaulich und
lebendig, mir ist es besonders leicht gefallen Emotionen, Umgebung
und Atmosphäre mit zu erleben. Dadurch fiel es mir auch total Leicht
im Lesefluss zu bleiben, es ist ein über die Seiten hinweg fliegen
so toll ließt sich das Buch.
Besonders Janes
Gedankengänge fand ich oft witzig und und zum schmunzeln.
Geschichte
und Charaktere:
Janes Geschichte ist
sehr berührend und spannend. Mir hat sie sehr gut gefallen.
Besonders der Teil in dem sie Landon Ward kennen lernt und mit ihm
„zusammenarbeitet“.
Jane ist eine tolle
Protagonistin und man muss sie einfach mögen. Sie ist so ein liebes
Ding und muss so viel durchmachen, dass ich sie am liebsten in den
Arm genommen und gedrückt hätte.
Cami hat mir auch sehr
gut gefallen, sie stellt sich als richtig tolle Freundin heraus.
Mit Landon hatte ich
dann doch meine Probleme, am Anfang fand ich ihn fantastisch das hat
sich leider im Laufe der Geschichte geändert. Ich muss sagen seine
Wesensänderung hat mich ziemlich getroffen und Jane tat mir dann
noch mal ein bisschen mehr leid.
Mein
Fazit:
Project Jane ist eine
tolle Geschichte über Freundschaft, Verrat, Lügen und Selbstfindung
mit der richtigen Portion Action und Spannung.
Lynette Nonis
Schreibstil ist lebendig, anschaulich und transportiert Atmosphäre
und Gefühle super gut. Es hat richtig Spaß gemacht das Buch zu
lesen.
Mein einziger
Kritikpunkt ist der Mittelteil der Geschichte, während mir das erste
Drittel super gut gefallen und mich so sehr berührt hat – weil Jane
eine wahnsinnig tolle Protagonisten ist und dieser Teil sehr
einfühlsam und liebevoll geschrieben ist – hat mich der Mittelteil
dann nicht so überzeugen können, ich fand ihn etwas gezogen und
langweilig.
Im Nachhinein, jetzt wo
ich das Ende kenne, ist mir aber klar warum er so geschrieben wurde.
Das letzte Drittel
wiederum fand ich sehr spannend. Hier gab es jede Menge Input,
Wendungen, offene Fragen wurden beantwortet und neue Fragen
aufgeworfen.
Richtig geflasht hat
mich aber die Tatsache das sich die komplette Story in eine ganz
andere Richtung entwickelt als ich gedacht habe.
Ich werde auf jeden
Fall den zweiten Teil lesen, sobald er erscheint.
4 von 5 Sternen und
eine klare Leseempfehlung

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.