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	<title>Nina Rudt | lovebooksandpearls</title>
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	<title>Nina Rudt | lovebooksandpearls</title>
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		<title>Wir sind das Urteil von Nina Rudt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2023 11:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Buchrezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Bookspot Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Nina Rudt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>JUDGE – die moderne Form der Demokratie. In einem alternativen Deutschland wurde vor 16 Jahren die App JUDGE entwickelt. Damit haben die Bürger mehr Mitspracherecht in Justizfällen. Zeitgleich wurde auch die Todesstrafe wieder eingeführt.<br />
Als Pinars Bruder – Yas – sich auf einer Party mit der beliebten Influencerin – Charlotte – streitet und diese dabei von einem Auto angefahren wird, wird der 16 jähre Türke des versuchten Mordes beschuldigt und angeklagt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">~ Werbung Rezensionsexemplar ~</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Wir sind das Urteil – Nina Rudt – Dystopie – Bookspot Verlag – 2023 – Taschenbuch – 342 Seiten – 15,95 € &#8211; ab 14 Jahre – Einzelband – <span style="font-family: impact, sans-serif; font-size: 14pt; color: #800080;">Highlight</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Das erste Buch, das ich von Nina Rudt, gelesen habe war <strong><a href="https://www.lovebooksandpearls.de/todeslieder-von-nina-rudt/">„Todeslieder“</a></strong>. Damals war ich schon total begeistert von ihrem Schreibstil. Deshalb habe ich mich umso mehr auf ihr neuestes Werk gefreut. „Wir sind das Urteil“ spielt in einem alternativen Deutschland und behandelt die Frage: Was wäre wenn die Bevölkerung ein Mitsprache recht in der Justiz hätte? Ja, sogar direkt eingreifen könnte. Was wäre wenn nicht ein Richter über Freispruch – Haft – Tod entscheiden würde, sondern z.B. der Nachbar, die Frau vom Gemüsestand, die Dame an der Kasse?</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Wie neutral + objektiv könnten diese Menschen sein, wenn die Anklage zum Medienereignis schlecht hin wird?</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Georgia, serif;"><span style="font-size: large;"><b>Worum es in der Geschichte geht:<br />
</b><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">JUDGE – die moderne Form der Demokratie. In einem alternativen Deutschland wurde vor 16 Jahren die App JUDGE entwickelt. Damit haben die Bürger mehr Mitspracherecht in Justizfällen. Zeitgleich wurde auch die Todesstrafe wieder eingeführt. </span></span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Als Pinars Bruder – Yas – sich auf einer Party mit der beliebten Influencerin – Charlotte – streitet und diese dabei von einem Auto angefahren wird, wird der 16 jähre Türke des versuchten Mordes beschuldigt und angeklagt. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Yas beteuert seine Unschuld. Doch für die Medien ist er ein gefundenes Fressen und und es beginnt eine Hetzjagd auf den jungen Mann.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Das Volk soll entscheiden: Freiheit – Haft – Tod. Für Pinar und ihre Familie beginnt eine Zeit voll von Demütigung, Anfeindung und Verzweiflung.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Ist es möglich, Menschen von einer Unschuld zu überzeugen, die sich sowieso schon ein festes Bild von einer Person gemacht haben?</span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia, serif;"><span style="font-size: large;"><b>Zur Geschichte:</b></span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Geschichte wird aus Pinars Sicht erzählt. Man begleitet sie in der Schule, bei ihrem Freund Jonathan zu Hause und zur Party. Die Türkin lebt ein normales Teenager Leben, bis zum Abend des Unfalls.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Gemeinsam mit Pinar + Yas durchlebt der/die Leser: in die Ausmaße der Anschuldigungen. Den Medienrummel, die Anfeindungen, den Fremdenhass, die Vorurteile, die Brutalität mit der Menschen vorgehen, wenn sie sich eine Meinung gebildet haben. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Während der Verhandlungstage kämpft Pinar verzweifelt für ihren Bruder und ist bis zum Schluss von seiner Unschuld überzeugt. Die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, berührend und regt zum nachdenken an.</span></p>
<p><span style="font-family: Georgia, serif;"><span style="font-size: large;"><b>Mein Fazit: </b></span></span></p>
<p>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wir sind das Urteil“ war mein Highlight im Oktober. Meiner Meinung nach sollte es Pflichtlektüre im Deutschunterricht werden. Die Geschichte ist spannend, bewegend, kritisch und regt zum nachdenken an. Es geht um Manipulation, Rassismus, Lügen und die Macht der Medien. Ganz besonders des Internets. Es zeigt aber auch wie Familie und Freunde selbst in schweren Zeiten Halt geben und wie wichtig sie sind.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mich hat Pinars Geschichte sehr berührt und mir vor Augen geführt wie schnelle und oft unbewusst ich mir ein Urteil über Menschen bilde. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das Ende hat mich echt zerstört, aber es war absolut passend. Mein Highlight und deshalb absolute Leseempfehlung für jeden.</span></p>
<p><span style="font-family: Georgia, serif;"><span style="font-size: large;"><b>Weitere Meinungen findest du bei:<br />
</b></span></span><span style="font-family: Georgia, serif;"><span style="font-size: large;"><b><a href="https://www.sannesbookcatalogue.com/2023/07/rezension-wir-sind-das-urteil-von-nina-rudt" target="_blank" rel="noopener">sannesbookcatalogue </a><br />
<a href="https://www.phantastiknews.de/index.php/rezensionen/25956-nina-rudt-wir-sind-das-urteil-buch" target="_blank" rel="noopener">phantastiknews</a></b></span></span></p>
<p><span style="font-family: Georgia, serif;"><span style="font-size: large;"><b>Du hast „Wir sind das Urteil“ gelesen und rezensiert? Lass in den Kommentaren gerne deinen Link zu deinem Beitrag da 🙂</b></span></span><b></b></p>
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		<title>Todeslieder von Nina Rudt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2021 11:49:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Buchrezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Drachenstern Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Nina Rudt]]></category>
		<category><![CDATA[Todeslieder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Todeslieder“ von Nina Rudt Drachenstern / Bookspot Verlag – 2019 – Fantasy / Science Fiction – Einzelband – Taschenbuch – 391 Seiten – 12,95 € &#8211; ab 16 Jahre (meine Altersempfehlung) – ISBN: 9 783 956 691 102 &#8211; Ebook/Ja – Hörbuch/Nein 💜💜💜💜💜 „Eine spannende Geschichte über den menschlichen Selbsterhaltungstrieb“ „Todeslieder“ von Nina Rudt gehört zu den Büchern, deren Cover mich etwas irritiert hat. Ich folge Nina schon lange auf Instagram und hatte das Buch, eben wegen des auffälligen Covers immer wieder auf dem Schirm, allerding dachte ich es sein ein Krimi. Hätte ich mal den Klappentext etwas früher und genauer gelesen, denn ihr Debütroman ist eine fantastische Mischung aus Fantasy und Science Fiction. Worum es in der Geschichte geht: Im Jahr 2197 – 300 Jahre nach dem 3. Weltkrieg – leben die Menschen mit einer künstlichen Sonne und es haben sich Zusammenschlüsse mehrere Städte gebildet. Ikar liegt im ehemaligen Amerika, hat 50 Millionen Einwohner und wird von Präsident Lawn regiert. Ivy, die Tochter des Präsidenten, wächst beschützt und behütet auf, rebelliert aber gern gegen ihren viel beschäftigten Vater. Als ihr kleine Schwester entführen wird bricht für Ivy eine Welt zusammen und sie nimmt die Suche nach ihr, gemeinsam mit dem französischen Diplomaten Chevalier, selbst in die Hand. Dabei erfährt sie gut gehütete Geheimnisse und gerät zwischen die Fronten eines schon lange, im Untergrund, tobenden Krieges. Für Ivy ändert sich damit alles und sie schwebt mehr als einmal in tödlicher Gefahr. Hinzu kommt das es in ihrer Lage schwer ist zwischen Freund und Feind zu unterscheiden und so mancher sich als etwas ganz anderes entpuppt als es den Anschein hat. Zur Geschichte: Die Geschichte wird aus Ivys Sicht erzählt und gleich zu Anfang bekommt man einen sehr guten Eindruck der futuristischen Welt, die sehr gut beschrieben ist. Jedes Kapitel hat eine Überschrift, die im wesentlichen wieder gibt worum es gehen wird. Ikar ist in Klassen eingeteilt, für jede davon gibt es eine Tätowierung, die anzeigt in welche Schichte der jeweilige Mensch gehört. Hier geht es von Reich über Arbeiter bis zur Armut. Auch das wird sehr anschaulich anhand der verschiedenen Stadtbezirke beschrieben. Im Laufe der Evolution haben sich die sogenannten Todenweber entwickelt, die mit ihrer Musik andere Menschen manipulieren, hypnotisieren und sogar töten können. Diese Menschen werden gefürchtet und geächtet, sind aus der Gesellschaft ausgetossen und gelten als vogelfrei. Es besteht ein Konflikt zwischen Todenwebern, die ihre Menschenrecht zurück fordern + Rebellen, die am liebsten alle von ihnen tot sehen wollen. Die Handlung ist spannend aufgebaut und man wird Stück für Stück an Ivys Seite in den Konflikt hinein geführt. Lernt dabei Ivy, Chevalier und Jared kennen, die sich bereits in Kapitel 3 zusammenfinden und sich gemeinsam auf die Suche nach der kleinen Schwester machen. Durch die Verschiedenen Parteien und vielen Charaktere ist die Handlung sehr komplex, aufregend und zieht von Seite zu Seite mehr an. Themen wie Machtgier, Politik, Angst vorm Anderssein, Verrat, Misstrauen, Hass bestimmen den Kern der Geschichte. Aber auch ein zartes Schwärmerei und Zusammenhalt findet sich in der Erzählung wieder. Stellenweise gibt es brutale Szenen und es wird auch mal geflucht. Besonders zum Schluss hin wird es sehr actionreich und das Ende ist traurig, überraschend, aber sehr passend. Die Charaktere: Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und hatten Tiefe, ihr Handeln war durch und durch menschlich. Dadurch das jeder von „seiner Sache“ überzeugt ist, ist es schwer zu sagen das einer davon gut oder böse ist, denn jeder handelt in voller Überzeugung das Richtige für sein eigenes Überleben und Fortbestehen zu tun. Obwohl es ein Fantasy Roman ist handeln die Menschen darin sehr real nach dem Motto: „Fressen oder gefressen werden.“ Die Taten sind nicht abwegig und spiegeln die Angst der Betroffenen wieder. Ivy als Hauptprotagonistin hat mir sehr gut gefallen. Ein bisschen rebellisch, tapfer, vielleicht manchmal etwas kopflos und voreilig, aber auch das hat perfekt zu ihrem Alter gepasst. Die Schwärmerei für Chevalier war sehr gut eingeflochten und glaubwürdig erzählt. Auch alle anderen Charaktere sind bei mir angekommen und ich mochte das Zusammenspiel untereinander. Sehr gut hat mir gefallen, das etwas fragwürdigere Personen mich im Laufe der Geschichte für sich gewinnen konnten. Schreibstil / Lesefluss: Nina Rudt schreibt sehr flüssig und anschaulich. Ich konnte mir alles perfekt vorstellen, Atmosphäre + Gefühle kamen bei mir an. Die Welt mit ihren futuristischen Elementen war sehr bildlich, fantasiereich, lebendig und in die Zukunft gesehen nicht unvorstellbar. Die gewählte Sprach war perfekt und hat zu jedem der Charakter e gepasst und ihnen Leben eingehaucht. Die Kapitel waren nicht zu lang + durch die Geschichte zieht sich ein roter Faden, der einem immer tiefer in das Geschehen zieht. An manchen Stellen waren mir die Szenenwechsel zwar zu schnell, und ich hatte das Gefühl hier fehlen ein bis zwei Seiten, aber meinen Lesefluss hat das nicht gestört. Meine Meinung: Nina Rudt&#8217;s Debütroman „Todeslieder“ fand ich klasse. Eine perfekte und neue Mischung aus Fantasy, Dystopie und Science Fiction. Die Welt in ihrem Aufbau, mit ihren futuristischen Elementen war sehr gut + vorstellbar beschrieben. Die Todenweber waren komplett neu für mich und die Idee hat mir – auch wenn ich kurz gebraucht habe, um es zu verstehen – sehr gut gefallen. Die Handlung war spannend, aufregend, hat mich teilweise ergriffen und regt zum nachdenken an. Es war schwer eine Seite zu wählen, weil die Charaktere aus vollster Überzeugung für ihre Sache einstehen, wenn auch oft mit fragwürdigen Methoden und Taten. Es gab im Grunde kein Gut oder Böse, weil eben jeder versucht sich selbst zu schützen und sein Fortbestehen zu sicheren. Die Welt mag futuristisch und die Todenweber der Fantasie entsprungen sein, aber der Kern der Handlung hat etwas durchaus reales: Politik, Macht, Angst Fremdenhass sind nur ein paar Themen worum es geht. Der Schreibstil war lebendig, anschaulich und detailliert, so dass ich mir alles super vorstellen konnte und sehr schnell in die Geschichte und in meinen Lesefluss gefunden habe. Die Sprache für jeden einzelnen Charakter war sehr gut gewählt und hat den letzten Schliff gegeben. Vom Ende war ich echt ergriffen, es war traurig und auch irgendwie ungerecht 🙁 aber auf jeden Fall passend. Absolute Leseempfehlung für alle die mal eine neue Welt entdecken wollen und gerne Geschichten lesen, die einen inneren Zwiespalt auslösen. Weitere Meinungen: &#8222;Todeslieder” von Nina Rudt ist ein über alle Maßen gelungenes Debüt für (junge) Erwachsene, das mich wirklich positiv überrascht hat und von dem ich nicht die Finger lassen konnte&#8230;.&#8220; Wiebke von Mein Lesezeichen Blog</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" align="CENTER">„<span style="font-family: Georgia, serif;"><span style="font-size: medium;"><i><b>Todeslieder“ von <a title="Autorenprofil bei Lovelybooks" href="https://www.lovelybooks.de/autor/Nina-Rudt/" target="_blank" rel="noopener">Nina Rudt</a></b></i></span></span></p>
<p style="text-align: center;" align="CENTER"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Drachenstern / Bookspot Verlag – 2019 – Fantasy / Science Fiction – Einzelband – Taschenbuch – 391 Seiten – 12,95 € &#8211; ab 16 Jahre (meine Altersempfehlung) – ISBN: 9 783 956 691 102 &#8211; Ebook/Ja – </span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><b>Hörbuch</b></span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">/Nein<br />
💜💜💜💜💜<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;" align="CENTER">„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Eine spannende Geschichte über den menschlichen Selbsterhaltungstrieb“</span></p>
<p align="LEFT">„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Todeslieder“ von Nina Rudt gehört zu den Büchern, deren Cover mich etwas irritiert hat. Ich folge Nina schon lange auf Instagram und hatte das Buch, eben wegen des auffälligen Covers immer wieder auf dem Schirm, allerding dachte ich es sein ein Krimi. Hätte ich mal den Klappentext etwas früher und genauer gelesen, denn ihr Debütroman ist eine fantastische Mischung aus Fantasy und Science Fiction.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Georgia, serif;"><span style="font-size: medium;"><i><b>Worum es in der Geschichte geht:</b></i> </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Im Jahr 2197 – 300 Jahre nach dem 3. Weltkrieg – leben die Menschen mit einer künstlichen Sonne und es haben sich Zusammenschlüsse mehrere Städte gebildet. Ikar liegt im ehemaligen Amerika, hat 50 Millionen Einwohner und wird von Präsident Lawn regiert. Ivy, die Tochter des Präsidenten, wächst beschützt und behütet auf, rebelliert aber gern gegen ihren viel beschäftigten Vater. Als ihr kleine Schwester entführen wird bricht für Ivy eine Welt zusammen und sie nimmt die Suche nach ihr, gemeinsam mit dem französischen Diplomaten Chevalier, selbst in die Hand. Dabei erfährt sie gut gehütete Geheimnisse und gerät zwischen die Fronten eines schon lange, im Untergrund, tobenden Krieges. Für Ivy ändert sich damit alles und sie schwebt mehr als einmal in tödlicher Gefahr. Hinzu kommt das es in ihrer Lage schwer ist zwischen Freund und Feind zu unterscheiden und so mancher sich als etwas ganz anderes entpuppt als es den Anschein hat.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Georgia, serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Zur Geschichte:</b></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Die Geschichte wird aus Ivys Sicht erzählt und gleich zu Anfang bekommt man einen sehr guten Eindruck der futuristischen Welt, die sehr gut beschrieben ist. Jedes Kapitel hat eine Überschrift, die im wesentlichen wieder gibt worum es gehen wird.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Ikar ist in Klassen eingeteilt, für jede davon gibt es eine Tätowierung, die anzeigt in welche Schichte der jeweilige Mensch gehört. Hier geht es von Reich über Arbeiter bis zur Armut. Auch das wird sehr anschaulich anhand der verschiedenen Stadtbezirke beschrieben.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Im Laufe der Evolution haben sich die sogenannten Todenweber entwickelt, die mit ihrer Musik andere Menschen manipulieren, hypnotisieren und sogar töten können. Diese Menschen werden gefürchtet und geächtet, sind aus der Gesellschaft ausgetossen und gelten als vogelfrei. Es besteht ein Konflikt zwischen Todenwebern, die ihre Menschenrecht zurück fordern + Rebellen, die am liebsten alle von ihnen tot sehen wollen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Die Handlung ist spannend aufgebaut und man wird Stück für Stück an Ivys Seite in den Konflikt hinein geführt. Lernt dabei Ivy, Chevalier und Jared kennen, die sich bereits in Kapitel 3 zusammenfinden und sich gemeinsam auf die Suche nach der kleinen Schwester machen. Durch die Verschiedenen Parteien und vielen Charaktere ist die Handlung sehr komplex, aufregend und zieht von Seite zu Seite mehr an.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Themen wie Machtgier, Politik, Angst vorm Anderssein, Verrat, Misstrauen, Hass bestimmen den Kern der Geschichte. Aber auch ein zartes Schwärmerei und Zusammenhalt findet sich in der Erzählung wieder. Stellenweise gibt es brutale Szenen und es wird auch mal geflucht. Besonders zum Schluss hin wird es sehr actionreich und das Ende ist traurig, überraschend, aber sehr passend.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Georgia, serif;"><span style="font-size: medium;"><i><b>Die Charaktere:</b></i></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und hatten Tiefe, ihr Handeln war durch und durch menschlich. Dadurch das jeder von „seiner Sache“ überzeugt ist, ist es schwer zu sagen das einer davon gut oder böse ist, denn jeder handelt in voller Überzeugung das Richtige für sein eigenes Überleben und Fortbestehen zu tun.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Obwohl es ein Fantasy Roman ist handeln die Menschen darin sehr real nach dem Motto: „Fressen oder gefressen werden.“ Die Taten sind nicht abwegig und spiegeln die Angst der Betroffenen wieder.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Ivy als Hauptprotagonistin hat mir sehr gut gefallen. Ein bisschen rebellisch, tapfer, vielleicht manchmal etwas kopflos und voreilig, aber auch das hat perfekt zu ihrem Alter gepasst. Die Schwärmerei für Chevalier war sehr gut eingeflochten und glaubwürdig erzählt.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Auch alle anderen Charaktere sind bei mir angekommen und ich mochte das Zusammenspiel untereinander. Sehr gut hat mir gefallen, das etwas fragwürdigere Personen mich im Laufe der Geschichte für sich gewinnen konnten.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Georgia, serif;"><span style="font-size: medium;"><i><b>Schreibstil / Lesefluss:</b></i></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Nina Rudt schreibt sehr flüssig und anschaulich. Ich konnte mir alles perfekt vorstellen, Atmosphäre + Gefühle kamen bei mir an.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Die Welt mit ihren futuristischen Elementen war sehr bildlich, fantasiereich, lebendig und in die Zukunft gesehen nicht unvorstellbar.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Die gewählte Sprach war perfekt und hat zu jedem der Charakter e gepasst und ihnen Leben eingehaucht.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Die Kapitel waren nicht zu lang + durch die Geschichte zieht sich ein roter Faden, der einem immer tiefer in das Geschehen zieht. An manchen Stellen waren mir die Szenenwechsel zwar zu schnell, und ich hatte das Gefühl hier fehlen ein bis zwei Seiten, aber meinen Lesefluss hat das nicht gestört.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Georgia, serif;"><span style="font-size: medium;"><i><b>Meine Meinung:</b></i></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Nina Rudt&#8217;s Debütroman „Todeslieder“ fand ich klasse. Eine perfekte und neue Mischung aus Fantasy, Dystopie und Science Fiction. Die Welt in ihrem Aufbau, mit ihren futuristischen Elementen war sehr gut + vorstellbar beschrieben. Die Todenweber waren komplett neu für mich und die Idee hat mir – auch wenn ich kurz gebraucht habe, um es zu verstehen – sehr gut gefallen. Die Handlung war spannend, aufregend, hat mich teilweise ergriffen und regt zum nachdenken an.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Es war schwer eine Seite zu wählen, weil die Charaktere aus vollster Überzeugung für ihre Sache einstehen, wenn auch oft mit fragwürdigen Methoden und Taten. Es gab im Grunde kein Gut oder Böse, weil eben jeder versucht sich selbst zu schützen und sein Fortbestehen zu sicheren. Die Welt mag futuristisch und die Todenweber der Fantasie entsprungen sein, aber der Kern der Handlung hat etwas durchaus reales: Politik, Macht, Angst Fremdenhass sind nur ein paar Themen worum es geht. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Der Schreibstil war lebendig, anschaulich und detailliert, so dass ich mir alles super vorstellen konnte und sehr schnell in die Geschichte und in meinen Lesefluss gefunden habe. Die Sprache für jeden einzelnen Charakter war sehr gut gewählt und hat den letzten Schliff gegeben. Vom Ende war ich echt ergriffen, es war traurig und auch irgendwie ungerecht 🙁 aber auf jeden Fall passend. Absolute Leseempfehlung für alle die mal eine neue Welt entdecken wollen und gerne Geschichten lesen, die einen inneren Zwiespalt auslösen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Georgia, serif;"><span style="font-size: medium;"><i><b>Weitere Meinungen:</b></i></span></span></p>
<p align="LEFT">&#8222;Todeslieder” von Nina Rudt ist ein über alle Maßen gelungenes Debüt für (junge) Erwachsene, das mich wirklich positiv überrascht hat und von dem ich nicht die Finger lassen konnte&#8230;.&#8220;<br />
<a title="Zu Wiebkes Rezension" href="https://www.meinlesezeichenblog.com/rezension-todeslieder/" target="_blank" rel="noopener">Wiebke von Mein Lesezeichen Blog</a></p>
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